Die Fragen junger Menschen nach dem, was „richtig“ ist, gehören zu den intensivsten Momenten in der Bildungs- und Begleitungsarbeit. Wenn Jugendliche mit Jugendmitarbeitenden oder Lehrkräften über Krieg, Klima, Diskriminierung, Wehrdienst oder Verantwortung sprechen, dann wird spürbar, wie nah das Gewissen an der Oberfläche liegt – als innerer Kompass, der nicht laut, aber klar ruft.
Die aktuelle sicherheitspolitische Lage fordert die in der Bildungsarbeit mit jungen Menschen Tätigen heraus, das Gewissen neu zur Sprache zu bringen. Das vorliegende Material will dazu beitragen: mit erprobten Methoden, geistlichen Impulsen, theologischen Reflexionen und Raum für eigene Haltung. Es soll dabei helfen, das Thema Gewissen in der Arbeit mit Jugendlichen sichtbar, besprechbar und erlebbar zu machen. Es versteht sich als Methodensteinbruch und als Quelle der Inspiration.
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